Fluid Powerhouse Publishing

Wer alle drei Affinity Programme sein eignen nennt, kann nun Studio Link nutzen. Studio Link ist die Möglichkeit sich interaktiv zwischen allen drei Programmen zu bewegen, ohne dabei sein Basisprogramm zu verlassen. Studio Link ist in dieser Interaktionsdichte bisher keinem Wettbewerber so angeboten worden.

 

Studio Link in Verbindung mit der erheblich optimierten Hardwareunterstützung der Programmpakete, Thema Ausnutzung der GPU-Performance, stellt eine sehr gute Kombination da und bittet besonders „flüssiges“ Arbeiten.

 

So stellen sich Aufgaben wie die nachträgliche Bearbeitung oder Erstellung einer Ebenen-Pixelmaske im Layoutprogramm Publisher als leicht und schnell heraus. Die eigentliche Bearbeitung der Pixelmaske, eine Stärke von Photo findet im Hintergrund statt. Man kann sich das etwa so vorstellen, als ob alle Photo-Funktionem direkt in Publisher verfügbar sind.

 

Die Ähnlichkeit ist auch in der Datei-Struktur von Photo, Publisher und Designer zu finden. Alle Datei-Formate sind eigentlich gleich. Nur die Dateiendung ist unterschiedlich und entscheidet, mit welchen Programm die Datei geöffnet wird.

 

 

Der Affinity Dreiklang

Serif Affinity Dreiklang

Nach gut 1 1/2 Jahren Testphase für Affinity Publisher geht nun der komplette Dreiklang aus Grafikprogrammen der Firma Serif an den Start. Die Programme sind jeweils gute Alternativen zu den Branchenstandards Photoshop, Illustrator und Indesign.

Die Programme bitten eine Vielzahl von Werkzeugen, ähnlich zu den bekannten Programmen. Die Handhabung ist oftmals intiutiv möglich. Der Vorteil ist aber vor allem im Preismodell. Mit jeweils einer Monatspauschale von Adobe CC bekommt man je eins der Programm als Kaufversion.

Die beiden Programme Designer und Photo gibt es dabei nicht nur als Windows- oder Mac-Version, sondern auch als eigenständige App für iOS bzw. Ihr iPad.

 

Neuerungen sind unter anderem in Photo 1.7:

  • Noch bessere Performance auf Mac, Windows und iPad
  • Unterstützung von Pen und Dial für Surface-Geräte
  • Unterstützung für HDR-/EDR-Monitore
  • Mindestens 2 mal schnelleres Laden von RAW-Dateien
  • Effektivere Reduktion des Bildrauschens, Entfernen von Hot Pixeln und eine Entwicklung für weite Farbräume
  • Neue Unterpinsel als Kombinationsmöglichkeiten von Multi-Pinseln für einen Pinselstrich
  • Unterstützung für Symmetrie (bis zu 32-fach) – inklusive Steueroptionen direkt auf der Leinwand und optionaler Spiegelung
  • Flexibles Drehen der Pinselspitzen während der Arbeit durch simple Tastenkürzel
  • Neue Filtereffekte „Synthetisierte Textur“ und „Voronoi“

Und in Designer 1.7:

  • Noch bessere Performance auf Mac, Windows und iPad
  • Unterstützung von Pen und Dial für Surface-Geräte
  • Unterstützung für HDR-/EDR-Monitore
  • Erstellen und Bearbeiten von Objekten direkt auf jeder beliebigen isometrischen Projektionsebene
  • Pfeilspitzen!
  • Neuer Transformationsmodus für das Knotenwerkzeug
  • Auswählen von Knoten per Lassotechnik
  • Neuer Modelliermodus für den Bleistift
  • Für eine einzelne Form lassen sich unbegrenzt viele Konturen und Füllungen festlegen
  • Neues Werkzeug für Punkttransformationen
  • Viele Erweiterungen für das Raster – inklusive eines neuen Würfelrasters und Spaltenhilfslinien
  • Viele Erweiterungen für den Import/Export von PSD-Dateien
  • Mehr Optionen für das Studio „Ebenen“
  • Die Pixel Persona unterstützt nun Unterpinsel und Symmetrie (bis zu 32-fach)
  • Alternative Fortsetzung für das Dokumentprotokoll

 

Publisher - der dritte Baustein

Affinity Publisher so nennt sich die neue Layout-Programmlösung der englischen Firma. Der Publisher wird damit ein Konkurrenzprodukt zu Adobe Indesign. Der Publisher ist, neben Designer für Vektorgrafik und Photo für die Pixelbildbearbeitung, der dritte Baustein für das grafische Programm-Set bei Affinity.

Zur Zeit ist das Programm in einer öffentlichen Beta-Phase und kann kostenlos down geloadet und ausprobiert werden. Es macht dabei schon einen sehr stabilen und professionellen Eindruck. Ganz klar ist es nicht so umfangreich wie in Design, es dürfte aber viele Belange befriedigen. Einzig die fehlende Java Skript Schnittstelle zum Automatisieren von Layout-Aufgaben fehlt.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind Veröffentlichungstermin und Preis noch nicht bekannt.

Ein wirkliche Alternative

Der Markt für Software im Bereich Pixelbilderbearbeitung wird seit Jahrzehnten von Adobe Photoshop beherrscht. 

Bei den reinen Fotografiewerkzeugen, also Bildentwicklungssoftware, größtenteils RAW-Konverter gibt es einige Konkurrenten wie Silkypix Studio, Capture ONE, ACDSee etc.

Sucht man dann aber ein Werkzeug das auch für Montage oder Retuschearbeiten nutzbar ist, wird die Auswahl sehr behrenzt. Ein Werkzeug das sich immer mehr zu Alternative mausert heißt Affinity Photo.